von Ankerplatz Stettin nach Ziegenort

Stettin / Szczecin – Eine Stadt, die überrascht

Pfingstmontag. 9:30 Uhr. Weiter nach Stettin.

Quer durch die Innenstadt. Viel zu sehen: eine Skyline, die zwischen Tradition und Moderne pendelt, Kais, die für den Hafen gebaut wurden und jetzt für Touristen da sind, und Brücken, unter denen man hindurchmotort mit dem leicht panischen Blick auf die Durchfahrtshöhe.

Dann: der Roztoka Odranska, ein See, der sich zwischen uns und dem Stettiner Haff schiebt. Ein Rat aus eigener Erfahrung: Etwas neben der offiziellen Fahrrinne bleiben. Die großen Seeschiffe, die von der Ostsee kommen, sind schnell. Sehr schnell. Und sie wissen, wo sie hingehören – was ihr Recht ist

Ziegenort / Port Trzebież – Wo das Haff den Hafen umarmt

Port Trzebież ist der größte polnische Hafen am Stettiner Haff – Fischereihafen, Handelshafen, Passagierhafen und Yachthafen in einem. Hier befindet sich auch eine maritime Grenzübergangsstelle mit vollständiger Zollkontrolle. Das klingt bürokratisch. Die Realität ist entspannter: Der Hafenmeister werkelt gerade an einer Segelyacht herum, als wir einlaufen. Sanitäre Einrichtungen: okay. Einkaufsmöglichkeiten: vorhanden. Atmosphäre: die eines Dorfes, das weiß, was es ist.

Donnerstag, 12. Juni. Nächste Station: Über das Stettiner Haff nach Wollin.